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Zuckerfasten!       Prävention Stoffwechselmedizin
Systembiologische Therapie

Dr.med. Markus Bock

Arzt und Neurowissenschaftler

Dozent für Neuroimmunologie und Biopsychologie im Fachbereich angewandte Psychologie

 

 

ACHTUNG!!!

Ernährungsberatung muss qualifiziert durchgeführt werden, denn sonst ist sie gefährlich. Wenn Berater/Firmen ohne entsprechende Qualifikation Ernährungs-beratung durchführen, schreitet der Gesetzgeber nicht ein, da Ernährungs-beratung nicht rechtlich geschützt ist. Momentan darf jeder – auch ohne jegliche Qualifikation – Ernährungsberatung anbieten, bewerben und natürlich auch durchführen. Ich stehe Ihnen als Experte im Bereich ketogene Ernährung und Fasten zur Seite.

 

Drei Säulen Ihrer Gesundheit:

I. Ernährung

Fett die klügere Energiequelle als Zucker.

Warum Fett Ihnen das Leben verlängert und Krankheiten erspart.

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II. Kondition

Fett verbessert Ihre Kondition.

Der Weg um Ihre Kondition von innen und außen zu beeinflussen.

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III. Geist

Der Körper vergisst nicht.                           

Wie Sie sich mit Achtsamkeit zu wahrer Unabhängigkeit verhelfen.

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Man versteht mittlerweile einzelne Erkrankungsmechanismen sehr gut. Das Wissen um die komplexe Ursache für die verschiedenen Zivilisationserkrankungen bleibt aber leider weiterhin unaufgeklärt. Der aktuelle Forschungsstand über die Ursache der meisten Zivilisationserkrankungen lautet zusammengefasst: Es gibt 1. häufig eine nachweisbare genetische Veranlagung, die das Auftreten der Erkrankung alleinig aber nicht erklärt und es gibt 2. meist unbekannte, die Krankheit auslösende Umweltfaktoren.

Ich bin der Auffassung, dass diese Umweltfaktoren in unserer Nahrung (inkl. Getränke!) liegen und deshalb beeinflussbar sind. Zum einen hat unsere Nahrung langandauernden Kontakt zum Darm, dem Organ mit bedeutender Immunfunktion und mit der größten Ober- und Austauschfläche (ca. 40m²) unseres Körpers. Zum anderen ist unsere Nahrung mittlerweile angereichert mit verschiedenen synthetischen Substanzen, die lediglich im Tierversuch getestet werden. Die Langzeiterprobung auf z.B. das Immunsystem des Menschen läuft unbedacht und unbeabsichtigt über die Supermärkte. Darüber hinaus scheint die Veränderung der Verhältnisse der Nahrungsbausteine (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiße) zueinander nicht nur den Stoffwechsel, sondern auch das Immunsystem zu beeinflussen.

Sowohl unser Ernährungs-, als auch körperlicher sowie geistiger Zustand tragen also entscheidend dazu bei die Gesundheit zu erhalten und wenn nötig Erkrankungen zu überwinden. Wie kann ich mir sicher sein, dass mein persönlicher Systemzustand ausreichende Fähigkeiten besitzt, um Erkrankungen zu überwinden?

Eine den Körper gesunderhaltende Ernährung muss abwechslungsreich, vollwertig, reich an Kohlenhydraten, Obst und Gemüse sein. Das entspricht zumindest den Standard- Ernährungsempfehlungen der letzten Jahrzehnte.

Gibt es eventuell ein Missverständnis?

Sollte sich gesunde Ernährung nicht in einem ausgewogenem Körpergewicht, gesteigerter Lebensqualität im körperlichen und emotionalen Bereich sowie verbesserter Leistungsfähigkeit und geringerer Anfälligkeit für chronische Erkrankungen widerspiegeln? Warum nehmen die Zivilisationserkrankungen zu? Warum werden die Menschen der westlichen Zivilisation immer fettleibiger? Ist mit unserer Ernährung etwas nicht in Ordnung? Ist es nur zuviel an Nahrung oder fehlt evtl. ein bestimmter Stoff?

In der New York Times wurde am 12.9.2016 folgender Artikel veröffentlicht "How the Sugar Industry Shifted Blame to Fat" (Wie die Zuckerindustrie Fett zum Bösewicht machte). Der dahinter stehende wissenschaftliche Artikel offenbart Industriedokumente aus denen hervorging, dass bereits seit den 60er Jahren systematisch wissenschaftliche Daten unterdrückt und herabgesetzt wurden, welche Kohlenhydrate in Zusammenhang mit Herz-Kreislauferkrankungen, Übergewicht, Diabetes, Krebs etc. brachten. Mehr >>

Neuere Untersuchungen zeigen, dass viel Nahrungsfett bei wenig Kohlenhydratverzehr unserem Organismus, auch in großen Mengen,  kein Problem bereitet. Paradoxerweise sind hingegen große Mengen körpereigenes Fett mit fast allen Zivilisationserkrankungen verknüpft. Körpereigenes Fett wird hauptsächlich aus Kohlenhydraten aufgebaut! Ist also wirklich das körpereigene Fett schädlich? Oder könnte einen Schritt zurückgedacht doch eher der Vorläuferstoff "Zucker" einen negativen Einfluss auf unsere Gesundheit haben? Es scheint sehr verwirrend. Die Antwort ist einfach und komplex zugleich.

Fett macht nicht fett - zumindest solange der Kohlenhydratkonsum gering ist. Körpereigene Fettdepots aufzubauen muss nicht schädlich sein, solange diese in regelmäßigen Zyklen wieder abgebaut werden. Der Trick: Fettabbau z.B. beim Fasten oder unter der ketogenen Ernährung löst im Körper Signale aus, die Radikale abbauen, Langlebigkeitsgene aktivieren und das Immunsystem regulieren.

Übermäßige Fettdepots sind nur dann gefährlich, wenn die Insulinsensitivität der Zellen sinkt.

Rein Biochemisch bedarf es, um Fettdepots aufzubauen eines anabol wirkenden Hormons, dem Insulin. Insulin wird durch Fettverzehr kaum ausgeschüttet. Kohlenhydrate führen hingegen zu einer sehr hohen Ausschüttung des Hormons aus der Bauchspeicheldrüse. Fett macht also für sich genommen nicht übergewichtig. Leider spielt Insulin bei Krebserkrankungen und anderen Zivilisationserkrankungen ebenfalls eine Rolle in der Entstehung.

Fazit: Eine den Insulinspiegel nur unwesentlich beeinflussende Ernährung ist eine gesundheitsfördernde Ernährung.