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Zuckerfasten!       Prävention Stoffwechselmedizin
Systembiologische Therapie

Dr.med. Markus Bock

Arzt und Neurowissenschaftler

Dozent für Neuroimmunologie und Biopsychologie im Fachbereich angewandte Psychologie

 

 

ACHTUNG!!!

Ich distanziere mich von der überraschend gegründeten Firma "notadiet UG" und deren Inhabern Luis Geißelhardt und Alex Gansmann . Deren Inhalte, Ratschläge, Empfehlungen und Webinare für Patienten entsprechen nicht den medizinischen Standards und der Umgang mit Patienten ist unzulässig und gefährdet die Patientensicherheit. Die entsprechenden Behörden wurden informiert. Berlin, 8.3.2019 Dr. Bock

 

Drei Säulen Ihrer Gesundheit:

I. Ernährung

Fett die klügere Energiequelle als Zucker.

Warum Fett Ihnen das Leben verlängert und Krankheiten erspart.

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II. Kondition

Fett verbessert Ihre Kondition.

Der Weg um Ihre Kondition von innen und außen zu beeinflussen.

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III. Geist

Der Körper vergisst nicht.                           

Wie Sie sich mit Achtsamkeit zu wahrer Unabhängigkeit verhelfen.

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Allergien  und Autoimmunerkrankungen:

Beide Erkrankungsformen sind verursacht durch eine gestörte Steuerung des Immunsystems. Die große Leistung unseres Immunsystems ist die Unterscheidung zwischen 1. Selbst 2. Fremd aber harmlos und 3. Fremd aber gefährlich. Die zentrale Störung ist die fehlerhafte Unterscheidung zwischen körpereigenen Strukturen und Fremdsubstanzen bei den Autoimmunerkrankungen und eine übertriebene Reaktion auf harmlose Fremdsubstanzen im Rahmen von Allergien und Unverträglichkeiten. Krankheiten, die durch diese Störungen verursacht werden, zeigen sich oft erst durch die sekundären Veränderungen, welche durch die pathologischen Immunreaktionen entstehen.

Beispielhaft genannt seien hier die zunehmende generalisierte Fibrosierung bei der Sklerodermie , die destruierenden Entzündungen der Gelenke bei der Rheumatoidarthritis sowie die Zerstörung der Markscheiden, Axone und Nervenzellen mit der Folge der progredienten Lähmung bei Multipler Sklerose , die Zerstörung von Acetylcholinrezeptoren in den postsynaptischen Membranen der Motorischen Endplatten bei Myasthenia gravis mit der resultierenden Muskelschwächung oder die reflektorische Einengung der Atemwege bei allergischem Asthma. Es gibt eine große Zahl an Autoimmunerkrankungen und Allergien gegen nahezu jedes denkbare Antigen. Zumindest für die Autoimmunerkrankungen zeigten sich bei bisherigen Untersuchungen meist höhere Erkrankungshäufigkeiten bei Frauen.

Es gibt bisher kaum Studien über den Einfluss von Ernährung und Sport auf das Immunsystem von Patienten mit Autoimmunerkrankungen. Meiner Studienerfahrung und Literaturrecherche nach können die Sekundärfolgen dieser Erkrankungen günstig beeinflusst werden.

Untersuchungen am Menschen zeigten z.B. unter moderater körperlicher Aktivität eine längere, höhere Bewegungsfähigkeit, geringere Depressionsneigung oder seltener Gelenkschwellungen bei rheumatoider Arthritis.

 

Folgende Begriffe sind im Zusammenhang mit Nahrungsmittelunverträglichkeiten zu unterscheiden:

  • Nahrungsmittelallergien (allergische Lebensmittelhypersensitivität): Diese Überempfindlichkeit auf einige wenige oder auch viele Lebensmittel gehört zu den echten Allergien. Dabei reagiert das Immunsystem mit einer Abwehrreaktion auf bestimmte Nahrungsbestandteile (besonders Eier und andere tierische Eiweiße, Soja, Nüsse, Meeresfrüchte), die bei Gesunden keine Reaktionen hervorrufen.
  • Nahrungsmittelintoleranzen (Lebensmittelintoleranzen): Auch hier werden bestimmte Nahrungsbestandteile nicht vertragen, allerdings ist im Gegensatz zur Nahrungsmittelallergie kein immunologischer Mechanismus nachweisbar. Hier unterscheidet man wiederum zwei Hauptgruppen:
  • Beim Enzymmangel, der häufigsten Form einer Nahrungsmittelintoleranz, fehlt ein Eiweiß oder funktioniert nur eingeschränkt, das für die Verdauung bestimmter Nahrungsbestandteile benötigt wird: im Darm für deren Aufspaltung oder im Blut für die Verstoffwechselung. Meist ist das Enzym Laktase betroffen, welches gebraucht wird, um den in der Milch vorkommenden Milchzucker (Laktose) zu verwerten. Besteht ein Laktasemangel, wird der Milchzucker nicht aufgespalten und dadurch nicht mehr aus dem Darm aufgenommen (Laktoseintoleranz, Milchzuckerunverträglichkeit). Seltener kommt eine Fruktoseintoleranz vor.
  • Die Pseudoallergien sind nicht ohne Weiteres von den echten Allergien zu unterscheiden, da sie die gleichen Symptome und oft auch die gleichen Auslöser wie diese haben. Der Unterschied ist, das Botenstoffe wie Histamin, die die Beschwerden verursachen, nicht vom aktivierten Immunsystem, sondern direkt durch die Nahrungsmittel freigesetzt werden. Häufige Auslöser sind biogene Amine (zum Beispiel in Käse, Sauerkraut, Spinat, Tomaten), Salicylate (zum Beispiel in Obst- und Gemüse, Honig), Farb- und Konservierungsstoffe.