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Zuckerfasten!       Prävention Stoffwechselmedizin
Systembiologische Therapie

Dr.med. Markus Bock

Arzt und Neurowissenschaftler

Dozent für Neuroimmunologie und Biopsychologie im Fachbereich angewandte Psychologie

 

 

ACHTUNG!!!

Ernährungsberatung muss qualifiziert durchgeführt werden, denn sonst ist sie gefährlich. Wenn Berater/Firmen ohne entsprechende Qualifikation Ernährungs-beratung durchführen, schreitet der Gesetzgeber nicht ein, da Ernährungs-beratung nicht rechtlich geschützt ist. Momentan darf jeder – auch ohne jegliche Qualifikation – Ernährungsberatung anbieten, bewerben und natürlich auch durchführen. Ich stehe Ihnen als Experte im Bereich ketogene Ernährung und Fasten zur Seite.

 

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Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems, wie Bluthochdruck, Athero- (Arterio-) sklerose, periphere arterielle Verschlusskrankheit (pAVK), Herzinsuffizienz, koronare Herzerkrankung (KHK) und Herzinfarkt, zählen zu den häufigsten Krankheiten. Die KHK und der Herzinfarkt sind in Deutschland die Todesursache Nr. 1. Deshalb sind die rechtzeitige Vorbeugung, Erkennung und Behandlung besonders wichtig.

  •  Bluthochdruck  schädigt langfristig das Herz, die Gefäße, Netzhaut und Nieren und erhöht das Risiko für einen Schlaganfall. Häufigste Ursache für den Bluthochdruck ist ein deregulierter Zellstoffwechsel mit erhöhten Blutzucker-, Blutfett- und Entzündungswerten. Diabetes, Übergewicht, Rauchen, zu geringe Bewegung sind weitere Auslöser.

Die systembiologische Therapie senkt den Blutdruck bereits nach wenigen Tagen. Blutzucker und -fette normalisieren sich mittelfristig und Übergewicht sowie Entzündungsparameter nehmen langfristig ab.

  • Atherosklerose ist nach aktuellen Erkenntnissen eine immun-vermittelte Erkrankung die für die meisten Herz-Kreislauferankungen die Ursache darstellt. Die Arterienverkalkung (Gefäß-Plaques) findet meist an bestimmten und sehr wichtigen Stellen im Körper statt, wie z.B. den Herzgefäßen (KHK) mit der Folge eines Herzinfarktes oder an den zum Gehirn führenden Gefäßen (Carotisstenose) mit der Folge eines Schlaganfalls oder in den Beinen pAVK (Schaufensterkrankheit) mit den Folgen der Gehbehinderung und höherem Herzinfarktrisiko.

Die mit der "Arterienverkalkung" in Zusammenhang stehenden Entzündungs-Parameter (siehe unten) können durch die von mir angewandte systembiologische Therapie signifikant verbessert werden. Zudem werden nicht nur die Risiko-Blutwerte verbessert, sondern die auf den Lebensstil zurückzuführende Ursache beseitigt.

 

Ursache:

Atherosklerose ist ein Erkrankung, deren Pathomechanismus nach neuen Erkenntnissen eine immunologisch vermittelte Antwort der aktivierten Endothelzellen gemeinsam mit T-Lymphozyten, Monozyten/Makrophagen und weiteren immunkompetenten Zellen ist.

Diese Zellen sezernieren Cytokine wie IL-1, IL-2, IL-4, IL-6, IL-10 (Interleukine), TNFa (Tumornekrosefaktor), IFNg (Interferon), TGFb (Tissue Growth Factor).
Diese Cytokine beeinflussen die Zellfunktionen und die Akute Phase Proteine, vor allem die Konzentrationen von hsCrP (hochsensitives C-reaktives Protein). Von entscheidender Bedeutung für die Gesamtwirkung sind dabei die Mengen der einzelnen Cytokine. Aber auch Hitzschockproteine und LDL (LowDensityLipoprotein) sind wesentliche Einfluss Größen, neben den bekannten Faktoren wie Übergewicht, Diabetes oder Rauchen. LDL wird durch Phagozyten aufgenommen, kann jedoch nicht abgebaut werden und lagert sich somit kumulierend ab. Es entstehen Schaumzellen, Vorstufen arteriosklerotischer Plaques. Die Daten eigener Untersuchungen, aber auch Konditionstraining haben neben indirekten positiven Wirkungen einen direkten positiven Effekt auf diese Mechanismen.

  • indirekt: Steigerung der Insulinsensitivität, Verbesserung der Glukosetoleranz,
  • direkt: Senkung des LDL-Spiegels, Einfluss auf die Endothelzellfunktion – Downregulation der Adhäsions- und Chemotaxismoleküle auf der Zelloberfläche, Produktion von Vasodilatatoren, antioxidativen Enzymen und endogenen Antikoagulanzien

Für die meisten dieser messbaren und gemessenen Effekte sind die genauen und sehr komplexen Mechanismen noch nicht geklärt.
Man unterscheidet proinflammatorische bzw. atherogene Cytokine wie IL-1a, TNFa, IFNg und anti-inflammatorische bzw. atheroprotekive Cytokine wie IL-4, IL-6, IL-10, TGFb.

  • IL-1a wird durch Monozyten/Makrophagen, IFNg durch TH1-Zellen freigesetzt. Letztere wirken wieder im Sinne einer positiven Rückkopplung auf die Makrophagenaktivität.
  • IL-4, IL-10, TGFb beeinflußen die Makrophagenaktivität. Diese reagieren mit verminderter Ausschüttung von IL-1a, TNFa.
  • IL-10, TGFb wirken zusätzlich auf die TH1-Zellen mit resultierend geringerer Freisetzung von IFNg.
  • IL-4 fördert die Entwicklung von TH2- und TH3-Zellen, wodurch die Entwicklung der TH1-Zellen unterdrückt wird.
  • Th2- und TH3-Zellen synthetisieren selbst IL-4, IL-10, TGFb.
  • IL-6 hemmt die Synthese und die Expression von IL-1a und TNFa.

Die von mir entwickelte systembiologische Therapie führt zu einem vielfachen Anstieg des IL-6 und somit zu einer Abnahme von IL-1a und TNFa. Die positiven Wirkungen von moderater aerober Belastung über einen längeren Zeitraum konnte durch Konzentrationsänderungen der Cytokine nachgewiesen werden. Nach 6-monatiger systembiologischer Therapie zeigte sich eine Reduktion der atherogenen Cytokine (IL-1a, TNFa, IFNg) und ein Anstieg der atheroprotektiven Cytokine (IL-4, IL-10, TGFb). Dabei besteht eine klare Dosis-Nutzen-Relation.

Der gesunkene Spiegel des IL-1a und TNFa bedingt zusätzlich ein Absinken des hsCrP.

Eine systembiologische Therapie hat somit atheroprotektive Effekte auf lokaler Ebene an der Gefäßwand bei einer systemischen Gesamtwirkung.