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Zuckerfasten!       Prävention Stoffwechselmedizin
Systembiologische Therapie

Dr.med. Markus Bock

Arzt und Neurowissenschaftler

Dozent für Neuroimmunologie und Biopsychologie im Fachbereich angewandte Psychologie

 

 

ACHTUNG!!!

Ernährungsberatung muss qualifiziert durchgeführt werden, denn sonst ist sie gefährlich. Wenn Berater/Firmen ohne entsprechende Qualifikation Ernährungs-beratung durchführen, schreitet der Gesetzgeber nicht ein, da Ernährungs-beratung nicht rechtlich geschützt ist. Momentan darf jeder – auch ohne jegliche Qualifikation – Ernährungsberatung anbieten, bewerben und natürlich auch durchführen. Ich stehe Ihnen als Experte im Bereich ketogene Ernährung und Fasten zur Seite.

 

Drei Säulen Ihrer Gesundheit:

I. Ernährung

Fett die klügere Energiequelle als Zucker.

Warum Fett Ihnen das Leben verlängert und Krankheiten erspart.

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II. Kondition

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Der Weg um Ihre Kondition von innen und außen zu beeinflussen.

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III. Geist

Der Körper vergisst nicht.                           

Wie Sie sich mit Achtsamkeit zu wahrer Unabhängigkeit verhelfen.

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Krebs ist nach den Herzerkrankungen die zweithäufigste Todesursache in Deutschland. An jedem Tag ist unser Immunsystem mit Krebsvorläuferzellen konfrontiert. An jedem Tag eliminiert unser Immunsystem bösartig veränderte, krebsverdächtige Zellen. Was geschieht aber an jenem Tag an dem unser Immunsystem die körpereigenen nicht mehr auf Ordnung bedachten Zellen gewähren lässt? Die bösartigen Zellen, die dem Immunsystem entkommen sind, verändern sich schnell und über Jahre hinweg, so dass die Immunzellen sie immer schlechter erkennen. Es kommt zu unkontrolliertem Wachstum der bösartigen Zellen und zunehmend hemmenden Signalen des Tumors an das Immunsystem. Der Krebs hat die Immunfunktion überholt. Die Immunzellen werden in ihrer Abwehrfunktion gedämpft und verkennen die Krebszellen zunehmend als körpereigen. Was geht dem "Überholen" der Immunfunktion aber voraus? Warum arbeitet das Immunsystem nicht mehr sorgfältig? Die Ursachen können vielfältig sein, so lautet zumindest die aktuelle Hypothese. Fakt ist, dass dem Krebs meist Übergewicht, das metabolische Syndrom oder bestimmte Umweltgifte vorangehen. Die Beobachtung, dass Krebs in industrialisierten Ländern häufiger vorkommt als in traditionell lebenden Jäger und Sammler Gesellschaften, zeigt eine Beteiligung des Stoffwechsels und der Umwelt auf. Übergewicht und das metabolische Syndrom sind ebenso krebsfördernd wie Tabakrauch, Benzol oder andere Umweltgifte. Das Immunsystem wurde demnach schon lange Zeit bevor der Krebs entstand durch den für den westlichen Lebensstil normalen aber viel zu hohen Kohlenhydratkonsum in seiner Funktion beeinträchtigt. Als Beispiel sei hier Milchsäure (Laktat) als häufig anfallendes Beiprodukt der Zuckerverstoffwechslung genannt.  Laktat hemmt bestimmte Immunzellen und ermöglicht es den Krebszellen gesunde Zellen in den Selbstmord zu treiben und sich weiter auszubreiten.

Zudem ist aus der Transplantologie und anderen med. Disziplinen die modulierende und hemmende Wirkung von vielen Medikamenten auf das Immunsystem bekannt. Es wäre durchaus denkbar, dass der beobachtete Zusammenhang zwischen viralen und bakteriellen Infektionen mit Krebserkrankungen eine "Storch bringt Baby" Beobachtung ist. Also hier ein Zusammenhang besteht, der nicht ursächlich ist und auch nur für wenige Viren nachgewiesen werden konnte. Es ist leicht nachvollziehbar, dass Menschen, die mehr Infekte als andere erleben auch mehr Entzündungen durchmachen. Entzündungen erhöhen per se das Krebsrisiko, womit ein gesundes Immunsystem aber zurecht kommt. Aus meiner Sicht ist ein weiterer entscheidender Punkt, dass häufig bei Infektionen auch häufig und unnötiger Weise Medikamente eingenommen werden, die das Immunsystem und die Mitochondrien beeinträchtigen können und die Krebsentstehung somit begünstigen. Eventuell könnte man sogar die Medikamente oder zumindest die Häufigkeit der Medikamenteneinnahme identifizieren, wenn man eine entsprechende Untersuchung initiieren würde. Fakt ist, dass an Krebs Erkrankte häufiger Infekte vor Krankheitsbeginn erlebten als gesunde Menschen.

Jeder bösartige Tumor hängt in erster Linie vom Zuckerstoffwechsel ab. Zuerst beschrieb Otto Warburg die nach ihm benannte Warburg-Hypothese, dass Krebszellen nur durch Vergärung von Glukose zu Milchsäure ihren Zellstoffwechsel aufrechterhalten können, wobei ein Defekt der Mitochondrien der Tumorentstehung zugrunde liegt. Heute weiß man, dass Sportler mit hoher Mitochondrienkapazität geringere Krebsraten aufweisen als Vergleichsgruppen.

 

Eine systembiologische Therapie lohnt sich, um Krebs vorzubeugen und den Zellstoffwechsel von Entartung fernzuhalten. Die systembiologische Therapie erlaubt es ggf. die Mitochondrienkapazität auch ohne Sport zur erhöhen.

Bei an Krebs Erkrankten ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihre Lebensqualität unter der Therapie wieder ansteigt. Ob ein Tumor sich noch aufhalten lässt, ist allerdings nicht prognostizierbar. Ich verwende unter der systembiologischen Therapie ein spezielles immunologisches Untersuchungsverfahren, um eine Aussage über die Richtung in welche sich bestimmte Immunzellen bewegen, treffen zu können. Ist die Zahl der regulatorischen T-Zellen höher als die der Effektor-T-Zellen, deutet dies u.a. auf einen schweren Verlauf hin. Bei vielen Krebs­arten gehört das Verhältnis der regulatorischen und Effektor-T-Zellen zu den besten prognostischen Markern, die im Moment erhältlich sind.